Hilfe gegen Herpes

Kein Mensch redet gerne über eine Erkrankung, die mit Herpes zu tun hat. Bereits ein klassischer Lippenherpes zieht die Blicke auf sich, obwohl ihn ein Großteil der Bevölkerung bereits am eigenen Leibe erfahren hat.

Noch größer ist die Scham, falls eine Ansteckung mit Genitalherpes erfolgt ist, oder die bekannte Form der Gürtelrose auftritt. All diese Krankheiten haben die Gemeinsamkeit, dass sie von einer Variante des Herpes-simplex-Virus ausgelöst werden und ähnliche Wurzeln haben.

Wenn Sie auf dieses Portal gestoßen sind, kann dies natürlich auch aufgrund einer eigenen Infizierung geschehen. Der erste Schritt den Sie nun tun sollten, wäre der Gang zu einem guten Arzt.

Doch häufig ist die Hemmschwelle bei den Patienten so groß, dass sie es nicht schaffen, sich in ihrer Not einem Mediziner anzuvertrauen. Wir möchten Ihnen hier aufzeigen, wie es möglich ist, eine Behandlung der verschiedenen Arten des Herpes zu forcieren. Zugleich soll es darum gehen, die genaue Krankheit möglichst schnell zu identifizieren und damit selbst Gewissheit zu erlangen.

Die erfolgreiche Herpes Behandlung

Besonders wichtig für die erfolgreiche Behandlung eines solchen Phänomens ist in jedem Fall die frühzeitige Erkennung der Krankheit. Aus genau diesem Grund sollten bereits die kleinsten Symptome nicht einfach ignoriert werden. Viel wichtiger ist es, aus ihnen den passenden Schluss zu ziehen und damit effektiv gegen die Erreger vorzugehen. In so manchem Falle gelingt es bei einer frühzeitigen Reaktion sogar, die Krankheit an ihrem vollständigen Ausbruch zu hindern. Damit können größere Komplikationen direkt verhindert werden und die eigene Gesundheit bleibt gut geschützt.


Lippenherpes

Für den Lippenherpes ist das Herpes-simplex-Virus Typ I verantwortlich. In der Regel erscheint die Krankheit in Form der kleinen Bläschen, die sich in erster Linie an den Lippen bilden. Gleichzeitig können allerdings auch andere Gegenden des Körpers befallen werden, da die Erreger nicht fest an einen Ort gebunden sind. Der Lippenherpes selbst offenbart sich in der Regel zunächst durch eine erhöhte Empfindsamkeit der Hautstellen, an denen sich in einem späteren Stadium die einzelnen Bläschen bilden.

herpes

Die Infektion mit Lippenherpes lässt sich in der Praxis kaum verhindern. Dies liegt daran, dass Schmier- und Tröpfcheninfektionen nicht zu kontrollieren sind und sich die Erreger oft schon lange im Körper befinden, bis die Krankheit auftritt. Für die Behandlung gibt es spezielle antivirale und austrocknende Cremes, die dafür sorgen, dass sich die Symptome nicht weiter ausbreiten und verschlimmern können.

Ohne Behandlung klingt der Herpes an den Lippen häufig innerhalb von etwa zwei Wochen ab.


Genitalherpes

Im Gegensatz zu vielen anderen Geschlechtskrankheiten muss der Genitalherpes nicht über den Geschlechtsverkehr übertragen worden sein. Stattdessen gibt es auch hier mit der Schmier- und Tröpfcheninfektion andere Übertragungswege, die sich kaum kontrollieren lassen. Die Betroffenen leiden innerhalb kurzer Zeit unter einem verstärkten Juckreiz im Bereich der Genitalien, der sich schnell mit Rötungen und Schwellungen mischt. Dadurch werden die Betroffenen meist sehr schnell auf den Herpes genitalis aufmerksam.

In der Praxis gliedert sich die Behandlung in zwei unterschiedliche Wege. Zum einen werden die Symptome behandelt, um für eine Schmerzlinderung zu sorgen. Weiterhin werden antivirale Mittel eingesetzt, um die Ausbreitung der Erreger einzudämmen und deren Bekämpfung durch das Immunsystem zu fördern. Das Gefährliche am Genitalherpes ist dabei die erhöhte Anfälligkeit für andere Geschlechtskrankheiten, die sich durch ihn ergibt.


Gürtelrose

Häufig wird die Gürtelrose als Pendant zu den Windpocken bei Kindern betrachtet, doch es gibt einige Unterschiede. Bei der Gürtelrose bilden sich starke Rötungen und Bläschen im Bereich einer Körperhälfte. Ursächlich dafür ist das Varizella-Zoster-Virus, eine Variation der normalen Herpes-Erreger. In der Regel leiden die Betroffenen sogar unter recht starken Schmerzen, die selbst mit der Zeit kaum abklingen.

Einfache Mittel wie feuchte Umschläge helfen noch zu Beginn, um für Besserung zu sorgen. In den späteren Stadien ist es dagegen häufig notwendig, zu lokalen Schmerzmittel zu greifen, um die Heilung erträglicher zu machen.


Bei Herpes die Ruhe bewahren

Auf der einen Seite handelt es sich weder bei Lippenherpes, noch bei Genitalherpes oder der Gürtelrose um besonders gefährliche Krankheiten. Stattdessen können diese Phänomene des Körpers vielmehr als sehr unangenehm für die Patienten beschrieben werden. Dies liegt daran, dass sie häufig mit einer starken Form des Juckreizes und gewissen Schmerzen einhergehen. Zugleich können die optischen Symptome schnell das eigene Selbstwertgefühl schmälern und so am Ende auch eine psychische Narbe hinterlassen. Umso wichtiger wäre die rechtzeitige Reaktion, die ohne zu Zögern eingeleitet wird.

Am Ende sollte man sich darüber im Klaren sein, dass sich keine dieser drei Krankheiten jemals wieder vollständig heilen lässt. Dies hört sich dramatisch an, doch in Wahrheit trägt bereits gut die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland das Herpes-simplex-Virus in sich.

Erst wenn das Immunsystem geschwächt ist, tritt es an die Oberfläche und kann so für die unschönen Symptome sorgen. Selbst mit der perfekten Behandlung lässt es sich nicht mehr ganz vertreiben, wodurch ein erneuter Ausbruch der Krankheit zumindest nicht völlig ausgeschlossen werden kann.

Bei den meisten Patienten sind jedoch auch diese sehr selten und es gibt zugleich Medikamente, mit denen sich diese Komplikationen weiter stark eindämmen lassen.


Kurzes Fazit zum Thema Herpes

Schließlich zeigt sich auch bezüglich der Intensität der Krankheitsbilder der eine oder andere Unterschied. In erster Linie ist der Lippenherpes kein großer Grund zur Sorge, da er selbst ohne Behandlung schnell abklingt.

Ansonsten stellen wir Ihnen einige Tipps und Tricks vor, mit denen Sie eine aktive Behandlung anstreben, sowie einen Effekt der Vorbeugung gegen diese Krankheiten erreichen können. Dies ist ein Weg, um die eigene Gesundheit am Ende gezielt zu fördern.